Muss man dem Tüvler "behilflich" sein?

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  • Muss man dem Tüvler "behilflich" sein?

    Hallo allerseits,

    ich war letzte Woche zur HU mit meinem Motorrad gefahren. Der Prüfer war nett aber er wollte immer wieder Unterstützung meinerseits. Also ich musste mein Motorrad in die Halle fahren (habe das noch nie so erlebt), für die Kontrolle der Scheinwerfer sollte ich die Maschine gerade halten und zur Prüfung der Kettenspannung mußte ich mich auf den Bock setzen. Ist diese "Hilfsarbeit" überhaupt zulässig, ich meine wegen Versicherungsschutz und so? :hae:
  • sgrund schrieb:

    Ist diese "Hilfsarbeit" überhaupt zulässig, ich meine wegen Versicherungsschutz und so?
    Hmm - warum Versicherungsschutz ? Es ist doch Dein Mopped und mir wäre es lieber ich hantiere mit meinem Mopped als ein "Fremder". Ich sehe das also eher positiv, wenn ich mit dem Prüfer zusammenarbeite - aber ich denke, es kommt immer auch auf den Ton drauf an.

    Wenn ich natürlich dem Prüfer sage, "Mach Deinen Scheiß doch alleine", dann darf ich mich nich wundern, wenn er dann besonders gründlich ist ^^ ^^
    Wenn jeder nur über das reden würde, wovon er Ahnung hätte.... Das Schweigen wäre bedrückend.
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    Schwenker
    :thumbsup:
  • War auch letzte Woche bei der HU.
    Hatte von Anfang an ein leichtes innerliches Grinsen als der Prüfer, zwei Kopf kleiner als ich, auf mich zu kam.
    Da war ich auch ganz froh das ich meine Karre innerhalb der Prüfhalle bewegen sollte.
    Als er, die Kati aufm HS stehend bestieg......nun ja.....es sah sehr merkwürdig aus.
    Er fragte dann auch leicht verlegen ob ich ihm die mal auf den Seitenständer stellen könnte.
    Passte so grade eben....

    Ergo, ich finde die Mithilfe normal.
    Gruß Stephan aka SKrull
    Die Meisten verwechseln Dabeisein mit Erleben.
    (Max Frisch)
    PS: Das Leben endet auf jeden Fall tödlich...
  • Bin sogar bei er Fahrgeräuschmessung im Rahmen der Einzelabnahme selbst gefahren - war geil auf'm alten Flugplatz. :thumbsup:
    Keine Ahnung, wo das Problem ist - wenn ich mich döschig anstelle und das Ding auf die Seite schmeiße, hätt' ich zu Hause vermutlich auch nicht viel mehr Talent an den Tag gelegt.
    Wer => hier <= klickt, ist selber schuld: Das FAQ-Brett enthält umfassende Informationen zur Suzuki Bandit, die manche Frage überflüssig machen und somit viel Zeit und (falls man dort tatsächlich vor dem Schrauben lesen sollte) in Einzelfällen sogar bares Geld sparen könnten!

    Aller guten Dinge sind drei.
  • Vor gefühlten 100 Jahren war ich mal mit meiner Honda CB 400 n beim Tüv. Der Prüfer war etwa so groß wie eine Parkuhr (die gab es damals noch).
    Er sagte dann, dass er für die Bremsprobe eine Runde fahren müsste. Ich hab ihm dann das Motorrad vom Hauptständer geholt und in die Hand gedrückt. Wie er dann so mit dem Motorrad da stand meinte er, ups die ist aber ganz schön schwer (ne 400er?). Deshalb meinte er dann, dass er die Bremsen auch so prüfen könnte. Er zog die Vorderradbremse und wippte das Motorrad zwei mal nach vorne. Bremsenprüfung natürlich bestanden (auch ohne Test der Hinterradbremse). Dann drückte er mir das Motorrad in die Hand und sagte ich könnte es wieder aufbocken. Was schwierig war, da ich jetzt rechts vom Moped stand. Also beugte ich mich über die Sitzbank und klappte den Seitenständer raus. Sein Kommentar, ach einen Seitenständer hat die auch.
    Die Kettenspannung prüfte er auch. Auf meine Frage dazu meinte er, dass man mit einer verschlissenen Kette keinen Stempel bekäme. Was mir einleuchtet. Allerdings kann ich auch eine verschlissene Kette stramm spannen. Die Kettenspannung sagt also überhaupt nichts über den Zustand einer Kette aus. Zumal die Bandit im Vergleich zu meinen früheren Mopeds, im aufgebockten Zustand sowieso einen relativ großen Kettendurchhang braucht. Meine sogar noch mehr, da ich aufgrund eines Hayabusafederbeins eine Heckhöherlegung habe.
    Suzuki GSF 600 S, Bj. 2001
  • sgrund schrieb:

    Ist diese "Hilfsarbeit" überhaupt zulässig, ich meine wegen Versicherungsschutz und so?
    Sind wir schon so nah am 1. April ?

    Banditin '86 schrieb:

    Keine Ahnung, wo das Problem ist - wenn ich mich döschig anstelle und das Ding auf die Seite schmeiße, hätt' ich zu Hause vermutlich auch nicht viel mehr Talent an den Tag gelegt.
    Eine so simple Tatsache in so passende Worte verpackt - Chapeau ! :thumbsup:
    Es ist bequem aber nicht gut, das Bequeme für das Gute zu halten.
  • Naja ich habe jetzt von einem Fall gehört wo der Halter als Helfer während der HU mit der Kiste ungekippt ist und sich was gebrochen hat. Das ganze ist jetzt vor Gericht gelandet. Dann kann die Sachlage ja doch nicht so eindeutig sein. Sonst wäre die Klage bei Gericht wohl nicht zugelassen worden. Da geht es wohl um Schmerzensgeld und für den Prüfer(!) um fahrlässige Körperverletzung. Ausgang ungewiss.
  • man hört dank dem inderned immer von einem fall!
    ob er wahr ist, sei mal dahingestellt!

    lese noch mal die antworten und verweigere dann deine unterstützung. du kannst dich dabei ja auch gerne auf den einen fall berufen.

    erzähle uns dann aber bitte auch, wie oft du erneut vorfühen musstest :patsch:
    :smoker: Keine Angst, wir sorgen für den schlechten Ruf :smoker: