Das Problem an den 12er Getrieben ist, das die 11er R das selbe Getriebe hatte und es da schon Ärger mit der Standfestigkeit gab.
Die Härtung der Laufflächen bzw. die Qualität der Härtung der Getriebezahnräder sind nicht der Hit.
Nun hat man dem Motor der Bandit 30PS genommen und mehr Drehmoment bei weniger Drehzahl zugegeben ... dies hat das Getriebeproblem der 12er bzw. dem alten Gixxer Motor, noch verschärft !
Das liegt einmal an der ausgelieferten Qualität des Kultgetriebes und des hohen anliegenden Drehmomentes am Zahn.
Bei 100Nm am Motor liegen auf den paar Quadratmillimeter am Zahn unglaublich Kräfte an, es gibt Leute hier die das gerne ausrechen dürfen, ich mache das nicht.
Mit zunehmender Drehzahl lässt aber die Last am Zahn nach und man schont dadurch das Getriebe wenn man nicht zwischen 1200 und 2500 im 4. und 5. Gang mit maximal Last rumwürgt !
Die Nockenwellen drehen mit halber Motordrehzahl, zudem kommt dass es der entfernteste Punkt des Schmiersystem ist.
Umso länger die Verweildauer der Nocken auf Kipphebel oder Tassenstößel umso größer bzw. länger wirkt die Kraft der Ventilfedern auf die Laufflächen.
Mit zunehmender Drehzahl wird die Lauffläche entlastet da die Verweildauer abnimmt und durch die höhere wirkende Fliehkraft die Kraft mit der die Ventilfeder gegen das Ventiel bzw. Tassenstößel drückt, durch die höhere Drehzahl abnimmt.
Als theoretisches Zahlenbeispiel:
90kg Federdruck bei Stand, dann reduziert sich die Kraft dementsprechend bei höheren Drehzahlen in dem Moment wo die Nocke,
feststehender oszilierender Teil, das Ventil, liniare Öffnungs und Schließbewegung von sich wegdrückt.
Zudem werden die Laufflächen öfters mit Panschölgeschmiert und das Öl durch den geringeren Druck zwischen Nockenspitze und Kipphebel bzw. Tassenstößel, wird weniger stark belastet und verdrängt.
Die 1250ger hat ein modernes, viel besseres Getriebe als die 12er bzw. Gixxer es je hatte, daher steckt der moderne 1250ger Motor das problemlos weg.