Posts by Senior

    Ich hatte auch einmal diesen Effekt, daß mir das Mopped beim Anfahren der Kurve "in die Kurve fiel". Der Grund war, wie oben schon von Prof.Gamma beschrieben, ein Reifenprofil mit Kante (an Michelin Pilot Road 3), durch übermäßiges Geradeausfahren des Vorbesitzers. Der Effekt wurde so schlimm, daß ich das Mopped fast wieder verkauft hätte. Nach Wechsel auf Pirelli Angel GT hatte ich "ein neues Mopped". Ein Unterschied wie Tag und Nacht!

    Das "Singen" oder "Heulen" des Getriebes, vornehmlich im 3. und 4. Gang, scheint ein "Geburtsfehler" der Bandit zu sein. Es gibt hier im Forum eine Vielzahl von Erfahrungsberichten zu diesem Thema. Es ging mir genauso wie Dir, Ich war zunächst etwas überrascht und besorgt auf einem Mopped zu sitzen, das Geräusche produziert, die man sich bei keinem Antriebsaggregat wünscht.


    Nach Lektüre einer Vielzahl von Berichten zum Thema "heulendes Getriebe / Pitting / Heulsuse" hier im Forum habe ich mich damit abgefunden. Es ist sicherlich nicht schön wie ein startender Düsenjäger aufzufallen, entscheidend ist m. E. jedoch, ob man mit diesem "Feature" problemlos fahren kann, oder ob man damit rechnen muss, daß einem das Getriebe bei voller Fahrt um die Ohren fliegt. Die überwiegende Mehrzahl der Zuschriften in diesem Forum sprechen von einem Fehler, der den Banditfahrer über zigtausende Kilometer ohne unangenehme Konsequenzen begleitet. Das Mopped klingt einfach nur wie `ne Kreissäge, wenn man im Dritten oder Vierten am Berg unter Last den Hahn aufzieht. Bergab, im Schiebebetrieb, sollte das Heulen verschwinden.


    Abhilfe schafft ein Wechsel der Getrieberäder des 3. und 4. Gangs, den Wechsel des kompletten Getriebes, sowie den Wechsel des kompletten Moppeds. Alle vorgenannten Maßnahmen kosten `ne Menge Geld.


    Fazit: Weiterfahren mit der "Heulsuse", oder Suzuki verklagen wegen eines Konstruktionsfehlers, oder viel Geld in die Hand nehmen, Getriebe auseinanderreissen und basteln!


    Wünsche Dir viel Spaß mit Deiner Dicken und allzeit


    "Das Lackierte nach oben, das Gummierte nach unten!"

    Noch ein Bandit aus Holsterhausen? Willkommen im Team! Da werden wir uns sicher mal auf der Piste vor dem Landgericht/Staatsanwaltschaft/Polizeipräsidium (DAS ist `ne Nachbarschaft, was???) treffen. Ich bin öfter am Scheppen bei Micha auf´n Kaffee!

    Was mache ich, wenn in der unteren Hälfte des Ölvolumens etwas fehlt?

    Kann ich dann einfach oben was draufkippen? :hae:    :pflaster_1::flucht:

    Natürlich NICHT!!!! Dafür gibt´s doch die Schraube unter dem Motorgehäuse, um das fehlende Öl in der unteren Hälfte auffüllen zu können!!! :patsch:

    [... ] An den TO: schau auf die Straße und nicht so viel auf die Instrumente.

    Genau DAS hab´ich mal im Tsavo-Nationalpark in Kenya gemacht. Unterwegs mit einem Leihwagen. Als ich dann doch mal nach `ner guten Stunde auf die Instrumente schaute bekam ich einen Schock: Das Kühlwasserthermometer war hinten am Anschlag. Reflexartig die Kupplung getreten und *bums* der Motor stand.

    War eine bleibende Erfahrung, mit festem Motor, alleine mitten in der Pampa. Handys waren zu der Zeit noch nicht erfunden.


    Seitdem interessiere ich mich für die Motortemperatur, egal ob auf dem Mopped oder in der Dose!

    daß die oft zu lesende Kritik an diesen Ölthermometern an der fehlenden "Einfahrzeit" des jeweiligen Meßgerätes liegt

    Nicht dein ernst, oder?


    Der Gegentest mit dem kochenden Wasser ist eine gute Idee um die Differenz zu ermitteln. So kann man die bei dem nächsten Ablesen einfach draufrechnen. Aber Einfahrzeit, naja...

    Nicht umsonst (oder doch?) hatte ich "Einfahrzeit" in Anführungsstriche gesetzt. Ich wollte damit ausdrücken, daß diese Instrumente ein paar Mal über ihren Meßbereich hinweggeführt werden müssen, um danach einigermaßen plausible Werte anzuzeigen. Vielleicht liegt es nur daran, das die Anzeigenadel etwas eng geführt wird, oder verharztes Öl im Lager steckt, oder oder....

    Wie "zuverlässig" soll denn so ein Ölthermometer sein? Wenn ich erwarte, daß mein Thermometer die Öltemperatur auf 1 Grad C genau zeigt, habe ich das falsche Instrument erworben. Das hier abgebildete Thermometer gibt dem Fahrer einen groben, jedoch hilfreichen Hinweis, wie sich die Öltemperatur unter unterschiedlichen Lastzuständen und/oder Umweltbedingungen entwickelt.

    Beispiele:

    - Bei einer Aussentemperatur von ca. 20 Grad C und einer gemächlichen Autobahnfahrt mit ca. 130 km/h zeigten meine Ölthermometer, verschiedener Hersteller, an verschiedenen Moppeds (Zephyr 550, ZR7-S, XJR 1200, GSF 1200) übereinstimmend 80 Grad C.

    - Bei nur 5-10 Grad C Aussentemperatur lag die Öltemperatur bei 60-70 Grad C.

    - Bei einem Motorradkorso in Düsseldorf (biker4kids) bei 25-30 Grad C Aussentemperatur und stundenlangem stop-and-go kletterte die Öltemperatur auf meinem Thermometer auf 120 bis 130 Grad C. Viele Teilnehmer unterbrachen ihre Teilnahme und ließen ihre Moppeds erst einmal am Strassenrand abkühlen.


    Ich halte diese Angaben für plausibel, decken sie sich doch mit den Werten aus verschiedenen Meßgeräten an unterschiedlichen Fahrzeugen.

    Der oben von André abgebildete Wert erscheint mir dagegen zu niedrig. Der Grund dafür könnte in einer Eigenschaft dieser kleinen Meßgeräte liegen, daß sie ihren Meßbereich zunächst einmal "erkunden" müssen. Das bedeutet -so habe ich es immer gemacht- daß man das Thermometer mit einer Zange fasst und den Meßfühler in kochendes Wasser taucht. Die Prozedur habe ich einige Male wiederholt, bis das Thermometer mir als Wassertemperatur von kochendem Wasser 100 Grad C anzeigte. Beim ersten Versuch waren es gerade mal 80 Grad C. Ich glaube, daß die oft zu lesende Kritik an diesen Ölthermometern an der fehlenden "Einfahrzeit" des jeweiligen Meßgerätes liegt.

    Daher mein Tipp an André: Bau das Thermometer nochmal ab, tauche es mit dem Fühler in kochendes Wasser und beobachte mal, ob das Thermometer sich der korrekten 100 Grad C Grenze nähert. Sollte es das NICHT tun, bring es zurück, dann ist es defekt!

    Noch ein Essener! Willkommen bei den Essener Banditen. Hier in Essen gibt´s nicht viele Banditen, doch den einen oder anderen sieht man schon mal am Scheppen. Leider kann man sich da zur Zeit nicht treffen, da Haus Scheppen (und das Baldeneysee-Ufer) wg. Corona gesperrt ist. Aber das ist ja wohl kein Dauerzustand.


    Zum Thema "Heulen" gibt es hier im Forum eine Menge Infos. Geh mal in den Abschnitt "Bandit Technik" und gib mal in der Suchfunktion (klick oben rechts auf die Lupe) die Suchwörter "Heulen, Getriebe" ein, oder auch "Pitting". Dann wirst Du eine große Zahl von Infos zu diesem Thema bekommen.

    Nebenbei: Meine Dicke heult auch im 3. und 4. Gang unter Last wie ein Schloßhund. Wenn man Gas wegnimmt (im Schiebebetrieb) sollte das aber weg sein, oder zumindest deutlich leiser. Einige Banditen hier hören das schon seit über 50 - 60000 km. Gehört wohl irgendwie dazu.

    Hallo Björn,


    willkommen im Forum. Komme auch aus Essen und hoffe, wir sehen uns bald mal am Scheppen, wenn die Gastronomie wieder aktiv wird.


    Beste Grüße


    Jupp

    Zunächst mal meine Hochachtung vor dieser tollen Arbeit! Ein wunderschönes Mopped! Und wahrscheinlich wird sich der Ideengeber auch freuen, daß sich sein "Projekt" jetzt in "freier Wildbahn" bewegt.


    An Carlos hätte ich noch eine private Frage: Kommt man mit dem oben gezeigten Nummerschild-Winkel durch den TÜV? Mein Nummerschild steht/liegt nämlich in gleicher Weise an und da hab´ich so ein bisschen Bedenken, ob die Graukittel das noch tolerieren. ?(

    Ja so werde ich das auch machen. Muss jetzt nur auf die Suche gehen welcher mir gefällt. Der Hurric könnte mir gut gefallen.

    Lass es mitm Hurric...der RAC1 ist viel zu laut...nimm lieber ein paar Euro mehr und kauf nen vernünftigen BOS...

    Ich habe einen Hurric drauf und habe ihn vor ein paar Wochen mal mit einem Schallpegelmeßgerät aus unserer Firma gemessen.

    Ergebnis: 90,2 dB(A). Was will man mehr???

    Im sonnigen Holsterhausen! Ich hab´es in diesem Jahr wieder einmal geschafft, im Januar als EINZIGER Moppedfahrer am Scheppen zu stehen und einen Pott Kaffee zu trinken! Völlig ungewohntes Gefühl, wenn man die Lokalität aus der Saison kennt, wenn sich dort an guten Tagen 300 und mehr Moppeds aus dem weiten Umland treffen. Ich versuche hierzu mal ein Bildchen einzustellen.


    SAM_7435beaklge.JPG

    Nanu! Da gibt´s ja doch noch einige "Banditen" in Essen. Ich wähnte mich schon allein auf weiter Flur. Werde mal auf Eure Moppeds achten, wenn ich wieder am Scheppen bin. Meine Dicke ist auf meinem Profilbildchen zu sehen.


    Ach ja, nicht zu vergessen: Herzlich willkommen Thorsten im Forum! :thumbsup:

    Wenn es einem mal bei Tempo 80 die gerissene Kette ums hintere Kettenblatt wickelt, der macht da keine Experimente mehr.


    Gruß

    Tesafilmer

    Da hast Du wohl recht! Genau dies´ ist mir auf Rhodos passiert, zum Glück auf gerader Strecke. Ich kam mir vor wie ein Rodeo-Reiter, konnte den Bock aber aufrecht zum Stehen bringen. Woran jedoch niemand vorher denkt: Wie bekommt man das Mopped dann von der Strasse? Habt Ihr mal versucht, ohne Helfer ein Motorrad von der Strasse zu bewegen, das sich nicht schieben läßt? War ein ziemliches Gewürge.

    Ich werde mir Eure Ratschläge zu Herzen nehmen. Denn ob ich ein zweites Mal, ohne verfrühtes Absteigen vom Mopped, mit einem blauen Auge davonkomme, steht in den Sternen.

    Anbei ein Photo von Kettenblatt und Kette von meiner Virago auf Rhodos.


    DSCF6099beakl.jpg

    Kurz mal zum letzten Stand der Untersuchung: Habe heute mit meinem Schrauber einen ersten Check gemacht und wir mußten feststellen, daß sich manche Kettenglieder nicht mehr unabhängig voneinander bewegen lassen. Das heißt, da gibt es an verschiedenen Stellen 2 nebeneinander liegende Kettenglieder, die zusammengebacken sind. Hat wohl jemand die Kette zu lange trocken gefahren.

    Vielleicht kommt das Knacken ja daher, wenn diese Stellen über das Ritzel laufen. Bin dabei die Kette wieder "geschmeidig" zu machen und werde das Ergebnis mal abwarten.

    Ach ja, Ritzel und Kettenrad machen noch einen "gesunden" Eindruck.

    nachdem ich jetzt alles was in begrenzter Zeit verfügbar war gelesen habe, tendiere ich immer noch zum Angel GT (von eurer Seite habe ich aber eher wenig Begeisterung gelesen)

    Ich hatte mir den Angel GT auf meine XJR 1200 aufziehen lassen, als Ersatz für einen Michelin Road xyz (genaue Bezeichnung vergessen). Der Unterschied war frappierend! Die Dicke lief wie auf Schienen durch die Kurven; ein ganz anderes Gefühl der Sicherheit in Schräglagen; ich hatte ein neues Motorrad!!! Bin daraufhin alle meine "Hausstrecken" -bewußt im Hinblick auf die Reifenqualität- nochmal abgefahren und kannte mein Mopped (im positiven Sinne) nicht wieder.

    Jetzt fahre ich wieder einen Michelin Road 4. Der war halt drauf, als ich die GSF 1200 kaufte und war so gut wie neu. Wenn der sich verabschiedet hat, werde ich mir wieder den Pirelli Angel kaufen und mal schauen, ob sich auf der GSF auch ein solcher Effekt einstellt.

    Hallo Bandit-Freunde,


    ich habe seit heute ein Geräusch an meiner 12er Pop, das ich nicht einordnen kann. Wenn ich den 1. Gang einlege und die Kupplung kommen lasse, dann knackt es 2x deutlich hörbar beim Beschleunigen. Ich kann das Geräusch schlecht verorten. Es könnte von der Kette kommen, oder vielleicht auch vom Getriebe; also eher von hinten, als von vorne aus dem Motor.

    Hat jemand eine Idee, was der Grund für das Knacken sein kann? Es tritt nur im 1. Gang auf, bei weiteren Schalt- und Beschleunigungsvorgängen ist nichts mehr zu hören. Vielleicht ist meine Pop dann aber auch nur zu laut....


    Für einen Tipp, auch was die Fehlersuche angeht, wäre ich Euch sehr dankbar!


    Beste Grüße


    Senior