Sardinien April 2016

  • Guten Tag!
    seit ein paar Tagen bin ich wieder zurück von der schönen Insel Sardinien.
    3 Wochen fast nur gutes schönes Frühlingswetter mit angenehmen Temperaturen, 3 Wochen jede Menge neues zu entdecken und 3 Wochen Kurven ohne Ende – was bietet sich da mehr an als das mit dem Moped zu erfahren…
    Für mich war es das erste mal auf der Insel, auch das erste mal mit einer festen Unterkunft für mehrere Tage und das erste mal Anhänger - das ist ja meine Bandit gar nicht gewöhnt ;-)
    Vor ein paar Monaten hat hier im Forum Chaot (Micha) gefragt wer den auf die Insel Lust hätte - da ich schon viel gehört habe über die Insel wollte ich das auch mal mit eigenen Augen sehen.


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    Los gings am Sonntag den 17. April früh morgen in der Nähe von
    Schweinfurt. Meine beiden Mitstreiter Micha und Johannes waren schon
    soweit fertig und nur noch meine Bandit musste aufgeladen werden und
    dann gings los über Autobahn Bamberg, Brenner an Pisa vorbei Richtung
    Livorno. Knapp 1000 km auf der Bahn aber wurde nicht langweilig und ging
    auch schnell rum.
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    Honda hat schon mal die Schräglage ausgetestet.


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    Für die richtige Unterhaltung war auch gesorgt ;-) Bis teil 3 bin ich gekommen – dann waren wir „leider“ schon da:


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    An der Fähre war echt wenig los, man merkte das Vorsaison war – ein paar Biker waren noch da (mit und ohne Anhänger) waren aber echt nicht viele.
    Das Verladen ging reibungslos und so legten wir pünktlich ab.


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    Ich entschied mich für die einfache Überfahrt und nächtigte in der Cafeteria…. Schlafen konnte ich ganz gut, aber was ich nicht bedacht hatte: Pünktlich um 5 haben die dort die Rollläden hochgezogen und 2 Minuten später standen auch schon die ersten Renter in der Schlange, da wars dann vorbei.
    Pünktlich um 7 Uhr morgens haben wir dann die Hafenstadt Olbia (bzw. Golfo Aranci) erreicht. Von dort aus mussten wir noch ca. 200 km fahren und dann kamen wir im schönen Arbatax (Tortoli) an.


    Dort haben wir für die nächsten 2,5 wochen unsere Zimmer bezogen, einkaufen gegangen und uns erst mal erholt. Die Hausherrin hat uns dann um 1 Uhr zum Mittagessen bestellt – ein richtiges sardinisches Essen, Nudeln, eine Art Bolognese, Käse, Tomaten und Salami.
    Die Familie wohnt mit auf dem Grundstück und man sieht sich auch eigentlich fast jeden Tag – hat super spaß gemacht und sie sind echt freundlich – Eine wunderbare Pension.


    Ich habe mich dann erst mal hingelegt, den um 16 Uhr musste ich schon wieder los, meine ersten km auf dem Moped führten mich zum Cagliari International Airport.
    Aus Arbatax raus war es doch ein wenig langweilig, ging die Schnellstraße einfach gerade aus… Doch dann bin ich auf die SS125 Eingebogen:
    https://www.google.de/maps/pla…2!3d39.305772!4d9.3912404
    Ab da habe ich nachvollziehen können warum Sardinien eine super Moped Insel ist.
    Kurve an Kurve mit fast einwandfreien Radien, super Asphalt und Menschenleer.
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    Am Flughafen habe ich meine Mutter abgeholt. Sie hat sich Zeitgleich auch in Arbatax ein Hotelzimmer gemietet – sie wollte einfach nur Urlaub machen – Sonne, Strand und Meer.
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    Nachdem wir das Gepäck in den Koffern verstaut haben ging es dann wieder los Richtung Arbatax. Aber ans Meer wollte vorher schon mal.
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    (Das muss dann aber auch reichen)
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    Dann ging es wieder zurück über die schöne 125 nach Arbatax. Mutter abgeliefert und dann ab ins Bett.

    Blau ist das Meer, blau sind auch wir, ins Mädcheninternat fahren wir.


    Gruß
    Simon

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